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17.12.2007

Antidumping-Verfahren gegen China

Die EU-Kommission kündigt die Einleitung eines Antidumping-Verfahrens auf dem Gebiet des Stahlhandels an. Es betrifft die Einfuhr von Billigstahl aus der Volksrepublik China. Der Antrag dazu wurde am 30. Oktober 2007 von der EUROFER, der europäischen Vereinigung der Eisen- und Stahlhersteller, gestellt. Bei der Ware, die zu Dumpingpreisen in den Markt gebracht worden sein soll, handelt es sich um bestimmte feuerverzinkte flachgewalzte Erzeugnisse aus Eisen oder Stahl mit metallischem Überzug.

Der Antragsteller EUROFER legte laut EU-Kommission Beweise dafür vor, dass die Einfuhren der betroffenen Ware aus der Volksrepublik China in absoluten Zahlen und gemessen am Marktanteil insgesamt gestiegen sind. Die Einfuhrmengen und -preise hätten sich angeblich unter anderem negativ auf den Marktanteil und die Verkaufsmengen und die Preise des Wirtschaftszweigs der Gemeinschaft ausgewirkt und dadurch die Gesamtleistung dieses Wirtschaftszweiges sehr nachteilig beeinflusst. Die EU-Kommission will bei der jetzt eingeleiteten Untersuchung prüfen, ob die betroffene Ware aus der Volksrepublik China gedumpt ist und ob durch dieses Dumping eine Schädigung verursacht wird.