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13.11.2007

Bosch expandiert in Asien

Bosch will in den kommenden zwei Jahren 1,4 Milliarden Euro in der Region Asien-Pazifik investieren. Bereits von 2005 bis 2007 floß ein gleich hoher Betrag in das Asien-Business. Das angestrebte Umsatzvolumen bis 2015 liegt bei 22 Milliarden Euro. "Das Asiengeschäft soll dann gut 25 Prozent zum Gesamtumsatz beitragen", sagte Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, anlässlich der Eröffnung des neuen Hauptsitzes in Seoul, Korea. Für das Jahr 2007 erwartet Bosch einen Asien-Umsatz von 7,4 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Plus von 8,5 Prozent. In lokalen Währungen beträgt das durchschnittliche Wachstum sogar 13 Prozent.

Das Unternehmen erweitert damit sowohl die Fertigungskapazitäten als auch das Netzwerk an Entwicklungs- und Applikationszentren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Umwelt und Ressourcen schonender Kraftfahrzeugtechnik. Die Bosch-Gruppe hat in der Region ein Netzwerk von 58 Standorten aufgebaut und beschäftigt dort rund 50. 000 Mitarbeiter - Tendenz weiter steigend. Rund 7.000 Mitarbeiter sind dort in 18 Forschungs- und Entwicklungsstandorten tätig. "Bosch ist in Asien seit langem fest verwurzelt. Wir kennen dadurch sehr genau die Märkte und die Bedürfnisse unserer Kunden", betonte Fehrenbach.

In China ist das Unternehmen beispielsweise seit 1909 aktiv, in Japan seit 1911, in Korea seit 1920 und in Indien seit 1922. Bosch baut auf diesen langjährigen Erfahrungen auf: sowohl in den etablierten Märkten wie Japan, Korea und Australien, aber auch in den dynamischen Wachstumsmärkten in China, in Indien und in der Region ASEAN. Im chinesischen Suzhou baut Bosch derzeit für rund 100 Millionen Euro die Produktion von Steuergeräten für Airbags, ABS und ESP aus. Ebenfalls in China wird das Unternehmen im Jahr 2008 die größte Winterteststrecke des Landes in Betrieb nehmen.