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24.10.2007

Spanien und Rumänien auf der Watchlist

Spanien ist die dritte große Industrienation, die im Länderrating der Coface in 2007 auf die negative Watchlist gesetzt wurde. Wie der internationale Anbieter von Lösungen im Forderungsmanagement mitteilt, steht das Land in der Gefahr, von der Immobilienkrise angesteckt zu werden und damit in eine ähnliche Situation zu geraten wie die USA und Großbritannien, die bereits im April beziehungsweise Juli unter negative Beobachtung gestellt wurden. Alle drei Länder bleiben aber in der höchsten Stufe A1. Allerdings geriet auch die Bewertung von Rumänien mit A4 auf die negative Watchlist. Der rumänische Leu ist die Währung eines Emerging Countries, die am meisten in Gefahr ist. Dies macht Rumänien anfällig für eine Vertrauenskrise.

Die Bewertungen von Coface berücksichtigen insbesondere das Zahlungsverhalten der Unternehmen in den jeweiligen Ländern, aber auch Rahmenfaktoren wie geopolitische und regierungspolitische Risiken, konjunkturell bedingte Verwundbarkeit, das Risiko einer Devisenliquiditätskrise und die Höhe der Auslandsverschuldung. Das Rating ist ein guter Indikator für Unternehmen, die mit oder in diesen Ländern Geschäfte machen, so Coface. Die Bewertungen folgen einer ähnlichen siebenstufigen Skala wie die der Ratingagenturen: A1 bis A4 (Investmentgrades entsprechend), B, C und D (mittleres bis hohes Risiko).

Die gesamte Meldung mit Detailinformationen zu Spanien, Rumänien und USA: Coface setzt Spanien und Rumänien auf negative Watchlist