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17.2.2010

Platin und Palladium noch teurer

Der Preisrückgang der vergangenen Tage bei den beiden Edelmetallen ist nur eine kurze Verschnaufpause bevor die Bergfahrt weitergeht. Dieser Ansicht sind die Analysten der Commerzbank. Sie sehen Platin zum Jahresende 2010 bei 1700 USD je Feinunze und Palladium bei 500 USD. Grund für diese Einschätzung geben die schwach gefüllten Läger der Industrie, die bei steigender Nachfrage nichts mehr hergeben und das Vordringen von investoren in disen Bereich.

Die hohe Investmentnachfrage koppelt die beiden Metalle allerdings zusehends von der Auto- und der Schmuckindustrie ab. Die hohen Preise kommen deshalb auch mit einem deutlich erhöhten Rückschlagsrisiko einher. Schon in der Vergangenheit haben sich die Palladium- und Platinpreise als höchst volatil erwiesen.