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07.7.2009

Im fernen Osten nichts Neues

Wie geht es eigentlich dem Mittelstand bei seinem China-Engagement? In einer Studie der Unternehmensberater von Inverto wurden knapp 90 Unternehmen aus Maschinenbau und Automotive mit einem Jahresumsatz zwischen 110 und 750 Mio. € befragt.

Nahezu zwei Drittel der Unternehmen beziehen bereits Waren aus China, 80 Prozent haben teils mehrjährige Erfahrung im China-Sourcing gesammelt und 72 Prozent gehen auch in der Krise von steigenden Einkaufsvolumina aus. Trotzdem sind fast die Hälfte der Unternehmen mit dem Ergebnis ihrer Bemühungen nur so "einigermaßen" zufrieden. Die Gründe für das durchwachsene Ergebnis sind, so scheint es, über die Jahre unverändert geblieben: Schwierigkeiten bei der langfristigen Fertigungsqualität, operative Hürden, Verständigungsprobleme, Schutz des geistigen Eigentums.

Als einen der zentralen Erfolgsfaktoren schätzen die befragten Unternehmen die Präsenz vor Ort mit china-erfahrenen Mitarbeitern ein, die ständig in Kommunikation mit den chinesische Lieferanten stehen, Land und Leute kennen und Partnerschaften pflegen. Nur so läßt sich das Qualitätsniveau oben halten und eine stabile Belieferung sicherstellen.

Fazit: Aus China wenig Neues.