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30.11.2008

Wirtschaftsspionage - 50 Mrd. Schaden

Jedes Jahr entstehen in Deutschland bis zu 50 Mrd. € Schaden durch Wirtschaftsspionage. Besonders Mittelständler mit Mitarbeitern im Ausland sind betroffen. Auch Einkäufer sollten auf der Hut sein, denn sie befinden sich oft in Ländern wie China, USA oder Russland in denen die Geheimdienste  trotz gegenteiliger Beteuerungen als extrem aktiv gelten.

In China oder Russland kann es mittlerweile vorkommen, dass einreisende Geschäftsleute die Passwörter für ihre Notebooks offenlegen müssen. Das Gerät verschwindet dann für kurze Zeit und wird dem Besitzer scheinbar unverändert zurück gegeben. Was mittlerweile  den Daten passiert ist, weiß keiner. Auch aus den USA und Großbritannien sind solche Fälle gemeldet. Der größte Teil der Spionage findet außerhalb des Unternehmens statt. Zusammen mit den erwähnten Notebook-Kontrollen gehören geklaute Notebooks, USB-Sticks oder Festplatten, oder das Einspielen von Trojanern oder Viren zu den Klassikern der heutigen Wirtschaftsspionage.

Reisende Einkäufer sollten sich ernste Gedanken um den Umgang mit mitgeführten elektronischen Informationen machen. Natürlich bietet die Industrie auch hier effektive Software zum Schutz an. Ein kritischer Blick auf das eigene Verhalten auf Reisen kann aber auch schon viel bringen.