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16.6.2008

Carbonylchlorid-Derivate werden teurer

Mit sofortiger Wirkung erhöht die BASF weltweit ihre Verkaufspreise für Carbonylchlorid-Derivate (CCD) je nach Produkt um 8 bis 15 Prozent, in Asien bis 20 Prozent, soweit bestehende Vertragsvereinbarungen dies zulassen. Ausgelöst werden die Preisanpassungen bei CCD durch die anhaltend hohen Rohstoff- und Energiekosten. Das teilte BASF am 11. Juni mit.

Das CCD-Sortiment umfasst hauptsächlich Säurechloride und Chlor-formiate, die vor allem zur Herstellung organischer Peroxide für die Polymerproduktion (PVC) dienen. Wichtig sind sie auch als Bausteine für Pharmazeutika und Pflanzenschutzmittel. Daneben kommen sie auch in Kosmetika, Seifen und Reinigungsmitteln, Bergbauchemikalien, Polymerzusatzmitteln und Galvano-Chemikalien zum Einsatz. Wegen der besonderen Anforderungen bei CCD bietet BASF ihren Kunden vielfältige Beratungsleistungen, unter anderem zum Umgang mit Gefahrstoffen.