22.4.2008
Erfolgswelle im Maschinenbau hält an
„Die Welt liebt deutsche Maschinen!.“ Mit dieser Aussage beschreibt VDMA Präsident Manfred Wittenstein die aktuelle Lage des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus. „Der Maschinenbau schwimmt auf einer Erfolgswelle.“ Und das werde auch 2008 so bleiben. Der VDMA bekräftigte seine Prognose von plus fünf Prozent Wachstum für 2008.
Der Auftragseingang ist bis zum letzten statistisch erfassten Monat, dem Februar 2008, weiter gestiegen. Der Auftragsbestand liegt derzeit bei 6,6 Monaten aufgrund der hohen Kapazitätsauslastung. „Nicht wenige Unternehmen sind bis Jahresende, zum Teil sogar bis ins Jahr 2009, ausgebucht", betonte Wittenstein. Im ersten Quartal könnte die Produktion sogar noch einmal zweistellig zulegen; in den ersten beiden Monaten 2008 ist sie real um 13,5 Prozent gestiegen. „Für den weiteren Verlauf des Jahres rechnen wir mit deutlich nierigeren Plusraten. Die sich eintrübende Investitionsgüterkonjunktur, der unterbewertete US-Dollar, aber auch die Tatsache, dass wir vielfach an unseren Kapazitätsgrenzen arbeiten, begrenzen den weiteren Zuwachs und zeigen in einigen Branchen Bremsspuren."
Mit einem Produktionsvolumen von 207 Milliarden Euro belegten die deutschen Maschinenbauer im Ranking Platz 2 der weltgrößten Maschinenbauproduzenten. Auf dem ersten Platz liegen die USA mit 257 Milliarden Euro. China rückte mit 190 Milliarden Euro auf Platz 3 vor, und verdrängte damit Japan mit 170 Milliarden Euro auf den Platz 4. Weltweit wurden 2007 nach Schätzungen der VDMA Volkswirte Maschinen und Anlagen für 1,35 Billionen Euro hergestellt. Das sind nominal 6,3 Prozent mehr als im Vorjahr.
