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04.3.2008

Déjà vu: GDL und Deutsche Bahn im Clinch

Die Verhandlungen zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn AG wurden am Montag erfolglos abgebrochen. Das erklärte der Bundesvorsitzende Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, Manfred Schell, gestern in Berlin. Die Deutsche Bahn verlange von der GDL, einen Grundlagentarifvertrag in der nunmehr fünften Version zu unterzeichnen, der mit dem Artikel 9 Abs. 3 Grundgesetz (Koalitionsfreiheit) nicht in Einklang zu bringen sei. Die DB habe zwar angeboten, die Tarifverhandlungen fortzusetzen. „Auf dieser Rechtsgrundlage macht dies jedoch keinen Sinn“, so Schell.

Die GDL will den mit der DB bereits endverhandelten Lokomotivführertarifvertrag unterzeichnen und ihn der DB zur Unterzeichnung zuleiten. „Es liegt nunmehr an der Bahn, den Tarifkonflikt zu beseitigen und damit Arbeitskämpfe abzuwehren“, so der GDL-Bundesvorsitzende. Die GDL will heute in Frankfurt über das weitere Vorgehen informieren.