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02.1.2008

Schritt zum europäischen Energiemarkt

Der grenzüberschreitende Stromaustausch soll in Westeuropa so einfach werden wie innerhalb der Landesgrenzen. Dafür soll eine gemeinsame Netzdienstgesellschaft mit Sitz in Luxemburg gegründet werden, die Anfang 2009 die Koppelung der Strommärkte in dieser Region in den Netzen betreiben soll. Dies haben sieben Transportnetzbetreiber der Region Nordwesteuropa (Deutschland, Frankreich, Benelux) angekündigt.

Dr. Joachim Wuermeling, Staatssekretär im Bundesministerium Wirtschaft und Technologie, begrüßte das Vorhaben als wichtigen Schritt auf dem Weg hin zu einem europäischen Energiemarkt. Die Ankündigung der Transportnetzbetreiber basiert auf einer Verständigung der Regierungen und Marktbeteiligten der Region vom 6. Juni 2007, eine gemeinsame Stromhandelsplattform einzurichten.

Darüber hinaus haben die Strombörsen EEX (Leipzig) und Powernext (Paris) erklärt, sie hätten sich auf eine zukunftsträchtige Kooperation für die einheitliche Abwicklung des Stromhandelsgeschäftes geeinigt. Dies werde die Effizienz der Börsen in der Region deutlich erhöhen.