Einkaufsführer im Netz
Der neue Branchenführer der Mikro und Nanotechnik liefert europaweit den Überblick
Wer liefert was in den Bereichen Mikrotechnik, Nanotechnik und Neue Materialien in Europa?
Mit dem „Micro/NanoAtlas of Europe – Part B“ von IVAM Research ist jetzt der erste elektronische Branchenführer der Mikro- und Nanotechnik erschienen. IVAM ist der internationale Fachverband für Mikrotechnik, Nanotechnologie und Neue Materialien. Der neue Branchenführer bietet eine Übersicht über Produkte und Dienstleistungen in mehreren Ländern Europas.
„Das europäische Adressverzeichnis erleichtert den Anwendern den Überblick, was gerade bei diesen Querschnittstechnologien sehr hilfreich ist“, erläutert IVAM-Geschäftsführer Dr. Uwe Kleinkes. Die elektronische Datenbank enthält Kontaktdaten von knapp 3.000 mittelständischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen in acht europäischen Ländern. Kunden können das Branchenverzeichnis nach Firmen, Ländern, Märkten, Technologien und Stichworten durchsuchen und so mit wenigen Klicks die passenden Zulieferer oder Entwicklungspartner identifizieren.
Über „Quick-Links“ kann der Nutzer direkt aus der Software heraus per Telefon oder E-Mail Kontakt aufnehmen oder die Internetseiten der Anbieter aufrufen.
Ergebnis von mehreren Jahren Arbeit
Der europäische Branchenführer der Mikro- und Nanotechnik ist eine qualifizierte Datensammlung, die von IVAM Research, dem Geschäftsbereich Wirtschaftsdaten von IVAM, in mehrjähriger Arbeit zusammengetragen wurde. „Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Partnern aus derMikro- und Nanotechnik-Szene im europäischen Raum zusammen“, sagt Iris Lehmann von IVAM Research. Mit den Firmenadressen ergänzt die Datenbank die Studie „Micro/NanoAtlas of Europe – PartA“, eine vergleichende Analyse von acht europäischen Mikro- und Nanotechnik-Clustern.
Innovative Lösungen wurden auf der Fachmesse MicroTechnology innerhalb der Hannover Messe gezeigt. 74 Aussteller zeigten auf dem vom IVAM organisierten Produktmarkt „Mikro, Nano, Materialien“ ihre Neuheiten.

Nanotechnologie verhindert die Kalkablagerung; Quelle: Flad & Flad Communication GmbH
Electrowetting heißt beispielsweise ein neues Verfahren zum Flüssigkeitstransport von der BartelsMikrotechnik GmbH. Dabei werden durch ein elektrisches Feld die Oberflächeneigenschaften – beispielsweise eines Lab-on-a-Chip – so verändert, dass ein Probentropfen in die gewünschte Richtung bewegt werden kann. Somit wäre erstmals ein Lab-on-a-Chip ohne Strukturenmöglich.
